music theatre · sound · installation

vortex

vortex aus berlin konstruiert seit 2021 miniaturen und hermetische welten zwischen installation und oper. in den arbeiten verbinden sich vergessene historien, verschwundene orte und verdrängte biografien zu einem traum aus moduliertem sound, licht und choreographie.

irgendwann am nachmittag (kein echo)

2025 · music theatre / installation

APARTMENT XY - ein oder zwei dinge, die
ich von ihr weiß (who the fuck is alice?)

2023-24 · music theatre / silent film / installation

becoming maria c.

2021 · anti-opera / public space / installation

jedes herz

2021 · music theatre / sound immersion

irgendwann am nachmittag (kein echo)

2025 · music theatre / installation

about the work

das jahr 1845, die englische dichterin elizabeth barrett ist durch krankheit ans bett gefesselt. sie kann das schlafzimmer in der londoner wohnung für mehrere jahre kaum verlassen. nur ihr cocker spaniel mit dem namen flush leistet ihr in der einsamkeit gesellschaft. er ist zeuge, wie sich aus einer brieffreundschaft mit dem englischen dichter robert browning langsam eine romanze entwickelt.

eines tages ist es so weit: der geliebte selbst steht in der tür. die beiden heiraten über nacht und fliehen heimlich und gegen den willen von elizabeths vater nach italien, zu dritt: elizabeth, robert und flush. ein happy end später ist flush noch immer in italien. elizabeth ist tot, robert zurück in england. was bleibt einem alten hund außer den erinnerungen an die kunst und die liebe zweier menschen?

inspiriert von dem roman flush von virginia woolf setzt vortex mit irgendwann am nachmittag (kein echo) seine auseinandersetzung mit weiblichen kunstschaffenden fort – nach den bisherigen arbeiten über maria callas (becoming maria c., 2021) und die französische filmregisseurin alice guy blaché (apartment xy, 2023) dreht sich dieses mal nahezu alles um die englische dichterin elizabeth barrett browning.

Video

premiere 1.8.25 | delphi theater berlinkonzept — christoph clausen, paula häfele
regie · text · bühne · sound — christoph clausen
performance — shlomi moto wagner
musik — mathilde vendramin
dramaturgie — paula häfele
licht — haesoo jung

APARTMENT XY - ein oder zwei dinge, die ich von ihr weiß (who the fuck is alice?)

2023-24 · music theatre / silent film / installation

about the work

eine performance zwischen stummfilm, soundscape und musikalischer installation widmet sich der ersten filmregisseurin der welt – und wie sie vergessen wurde.

buster keaton, charlie chaplin, die gebrüder lumière und fritz lang – das sind die bekannten namen der frühen filmgeschichte. doch es ist genau wie diese eine ganz furchtbare britische band aus den siebzigern, deren name mir gerade nicht einfällt, mal gesungen hat: who the fuck is alice?

frei nach virginia woolfs a room of one’s own und jean-luc godards deux ou trois choses que je sais d’elle, mit musik aus dem liederzyklus clairières dans le ciel von lili boulanger.

Das Stück vermeidet einfache Antworten und zeigt stattdessen, wie komplex Fragen von Öffentlichkeit, Anerkennung und weiblicher Selbstbestimmung sind. APARTMENT XY ist ruhig, präzise, ohne Pathos. Ein Stück, das nicht erklärt, sondern zeigt - und gerade dadurch lange im Gedächtnis bleibt.

Rabee Ismail (Positionen Magazin 146)

2024 Eingeladen zum Fringify - Festival der Darstellenden Künste Hamburg
2025 Eingeladen zum BAM! - Festival für aktuelles Musiktheater berlin

Video

konzept — christoph clausen, paula häfele
regie · text · bühne · sound — christoph clausen
musik · performance — mathilde vendramin
dramaturgie — paula häfele
licht — dennis krauß

becoming maria c.

2021 · anti-opera / public space / installation

about the work

Irgendwo in dieser Stadt, in dem Schaufenster einer kleinen Modeboutique stehen die zwei Puppen Aberdeen und Brooklyn. Dass die Zeiten schlecht sind, ist auch ihnen nicht entgangen. Etwas muss sich ändern. Gemeinsam versuchen sie in der Opernwelt ihr Glück. Doch wie und worüber soll man singen, wenn man strenggenommen nur aus Polystyrol besteht und keine Gefühle hat? Doch das Vorsingen gelingt. Das Schaufenster wird zum Opernhaus. Und damit beginnen die Probleme.

BECOMING MARIA C. ist eine Anti-Oper im öffentlichen Raum für Gesang, Violine und Vocoder, die dem Publikum auf Funkkopfhörer übertragen wird.

Diese Produktion fand im Rahmen von Neustart Kultur #TakePart statt und wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Video

premiere · 15.10.2021 · Haus der Statistik, Berlinregie · text — christoph clausen
bühne · kostüm — katrin wittig
maske — melanie kunick
produktionsleitung — paula häfele
regieassistenz · inspizienz — mona brinkmann
performance · musik — derya atakan · mathilde vendramin · maria reich
fotografie — miji ih

jedes herz

2021 · music theatre / sound immersion

about the work

Wie wollen wir leben? In einer kleinen Kommune im Wald hat sich zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der Zivilisation eine Gruppe von Menschen zusammengetan, um sich ein neues, besseres Leben aufzubauen. Doch schon bald wird klar, dass sich die alte Welt nicht so einfach verabschiedet. Alte und neue Probleme tauchen auf – und schließlich müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner die Frage stellen, welchen Preis sie bereit sind, für ihre Ideale zu bezahlen.

Zeitgenössische Konzertmusik trifft auf klassisches Sprechtheater, inmitten einer immersiven Klanginstallation.

2022 Eingeladen zum trigger-festival

Video

Komposition und Dirigat: Laris Bäucker / Regie: Christoph Clausen / Text: Anton August Dudda / Bühne und Kostüm: Noëmie Cassagnau / Produktionsleitung: Paula Häfele / Beleuchtung und Ton: Leonard Bertram, Moritz Kußmaul / Maske: Janina Preininger, Melanie Kunick / Plakatgestaltung: Vero Haas / Tonaufnahmen: Jakob Kerscher / Schauspiel: Juho: Mina Guschke / Arnas: Flin Deckert / Pett: Sandra Eilks / Orthild: Jonas Holupirek / Musiker*innen: E-Gitarre: Aaron Astner / Saxophon: Tina Tepper / gefördert von der UdK Berlin und dem AStA der UdK Berlin. / Plakat: Vero Haas / Fotos: Felix Noak / stW Berlin

vortex ist eine freie company aus berlin. seit 2021 arbeitet vortex an projekten zwischen oper, installation, performance und sound.
aus biografien, literatur, filmgeschichte und musikalischem material entstehen räume mit eigener zeitlichkeit. wiederkehrende themen sind erinnerung, verschwundene orte, historische randfiguren und biografien, die nur fragmentarisch überliefert sind.
die arbeiten entwickeln sich aus dem zusammenspiel von klang, licht, bewegung, text und bühnenraum. häufig entstehen dichte, stark komponierte situationen, in denen dokumentarisches material, fiktion und musikalische struktur ineinandergreifen.
vortex interessiert sich für historische stoffe und ihre gegenwärtigen resonanzen: für das, was erhalten bleibt, für lücken in überlieferungen und für die bilder, die sich daraus neu zusammensetzen lassen. daraus entstehen arbeiten, die sich zwischen theater, konzert, installation und bild bewegen. die produktion APARTMENT XY – ein oder zwei dinge, die ich von ihr weiß (who the fuck is alice?) wurde 2024 zum fringify-festival in hamburg und 2025 zum BAM! – festival für aktuelles musiktheater in berlin eingeladen.

vortex
christoph clausen — regie · text · bühne · sound
paula häfele — produktionsleitung · dramaturgie
mathilde vendramin — performance · musik
associated artists
dennis krauß — licht
katrin wittig — bühne · kostüm
mina guschke — performance
haesoo jung — licht
flin deckert — performance
laris bäucker — komposition · dirigat
melanie kunick — maske
derya atakan — musik · performance
franca burandt — choreografie
noëmie cassagnau — bühne · kostüm
sandra eilks — performance
shlomi moto wagner — performance
maria reich — musik · performance
jonas holupirek — performance
anton august dudda — text
jakob kerscher — ton · tonaufnahmen
mona brinkmann — regieassistenz · inspizienz
leonard bertram — licht · ton
moritz kußmaul — licht · ton
janina preininger — maske
aaron astner — musik · e-gitarre
tina tepper — musik · saxophon

© vortex

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VORTEX GbR
Lucy-Lameck-Straße 3
12049 Berlin
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Christoph Clausen
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stand: oktober 2026